Was ist löschbarer Speicher auf dem Mac?
Im Finder-Fenster „Informationen“ oder im Festplattendienstprogramm siehst du vielleicht etwas wie „180 GB verfügbar (45 GB löschbar)“. Löschbarer Speicher sind Daten, die gerade auf deiner Festplatte liegen, die macOS aber selbst entfernen kann, wenn es den Platz braucht.
Was als löschbar gilt
- Lokale Time Machine-Snapshots
- Dateien in iCloud Drive, die auch in iCloud gespeichert sind, wenn „Mac-Speicher optimieren“ aktiviert ist
- Caches und geladene Inhalte, die macOS und Apps erneut laden oder neu erstellen können
macOS behandelt diesen Platz als verfügbar, daher können die meisten Apps ihn nutzen, ohne dass du etwas tun musst.
Warum er nicht immer freigegeben wird
macOS gibt löschbaren Speicher erst frei, wenn der Platz tatsächlich knapp wird, nicht vorab. Für die meisten Apps ist das kein Problem. Manche Installationsprogramme und Tools zählen aber nur wirklich leeren Platz und melden dann eine volle Festplatte, obwohl der Finder reichlich verfügbaren Speicher anzeigt.
So gibst du ihn selbst frei
Lokale Time Machine-Snapshots machen oft den größten Teil aus. Liste sie im Terminal auf:
tmutil listlocalsnapshots /Lösche dann jeden einzeln anhand seines Datums. macOS fragt nach deinem Passwort. Deine Backups auf dem Time Machine-Laufwerk bleiben unverändert.
sudo tmutil deletelocalsnapshots 2026-10-29-120000- Dateien in iCloud Drive, die du nicht offline brauchst, wählst du im Finder aus, klickst bei gedrückter Taste „ctrl“ darauf und wählst „Download entfernen“. Sie bleiben in iCloud.
- Starte deinen Mac neu, damit macOS temporäre Daten löschen kann, die es noch vorhält.
So siehst du ihn in OpenDisk
Wenn du eine ganze Festplatte scannst, zeigt OpenDisk löschbaren Speicher als eigenes Segment neben dem freien Speicher. So erkennst du, wie viel der Festplatte wirklich belegt ist und wie viel macOS zurückgeben kann.